
Pflanzen & Begrünung
Standortgerechte Pflanzkonzepte, Staudenvielfalt, Rollrasen und Bodenverbesserung – fachkundig geplant und gepflanzt.
Standortgerecht statt Einheitsgrün
Die richtige Pflanze am richtigen Ort: Wir planen Bepflanzungen, die zu Boden, Licht und Klima passen – für Gärten, die über alle Jahreszeiten wirken.
Unser Pflanzen-Know-how
- Fachkundige Pflanzberatung für Bäume, Sträucher und Stauden
- Standortgerechte Pflanzkonzepte mit Schichtpflanzung und Staudenvielfalt
- Rollrasen und Rasenbau
- Bodenverbesserung als Basis für gesundes Wachstum

Bunte Farbgestaltung
Wir komponieren Farbe aus Blüten, Laub und Rinde – so entsteht ein Garten, der sich mit den Jahreszeiten wandelt und immer wieder neue Bilder zeigt.

Natürlicher Sonnenschutz
Pflanzen sind die schönste Klimaanlage: Großbäume und schirmförmige Solitärgehölze spenden Schatten, berankte Pergolen kühlen den Sitzplatz. Immergrüne geben auch im Winter Struktur.

Bodenverbesserung mit Mykorrhiza
Verdichteter Boden zeigt sich an vermoostem Rasen, kränkelnden Bäumen oder Staunässe. Mit Mykorrhiza-Pilzen gehen die Wurzeln eine Symbiose ein, die Nährstoff- und Wasseraufnahme verbessert – das reduziert Dünger und Pflanzenschutz. Mehr dazu in unserem Erdenwerk.

Drei Pflanzen, die bei uns oft eine Rolle spielen
Nicht weil sie besonders selten sind, sondern weil sie tun, was sie sollen: lange blühen, den Standort aushalten und Insekten satt machen.



Wie ein Pflanzplan aussieht
Die meisten Menschen sehen nie einen. Deshalb zeigen wir hier einen Ausschnitt aus einem unserer Plaene – ohne Namen und Adresse, die stehen im Stempel und der ist abgeschnitten.

Was in so einem Plan steht
Nicht „Stauden“, sondern jede Pflanze mit Sorte, Größe und Stückzahl – und geordnet nach der Rolle, die sie im Beet spielt:
Leitstauden geben den Ton an, wenige Stück, große Wirkung – im Beispiel Rittersporn, Astilbe, Aster.
Begleitstauden füllen und verlängern die Blühzeit – Herbstanemone, Sibirische Iris.
Bodendeckende Stauden schließen die Fläche, damit kein Platz für Unkraut bleibt – Kaukasusvergeßmeinnicht, Schaumblüte.
Farne und Gräser für Struktur und Winterbild.
Kletterpflanzen für das, was senkrecht wächst.
Diese Ordnung ist der Grund, warum ein geplantes Beet nach drei Jahren besser aussieht als ein gekauftes. Wer nur nach Farbe kauft, hat im Juli ein Lücken- und im September ein Kahlheitsproblem.

Wie der Weg zum Plan abläuft, steht unter Beratung & Planung. Staudenbeete im Detail: Staudenpflanzung.
Gehölze, die einen Garten tragen
Ein einzelner richtiger Baum macht mehr aus einem Garten als zwanzig kleine. Das sind Solitäre, die tatsächlich in unseren Projekten stehen – nicht aus dem Katalog abgeschrieben.
Acer palmatum 'Fireglow', Fächer-Ahorn
Steht im Villengarten in Pullach über einer Moos-Landschaft. Langsam, teuer, unbezahlbar im Herbst.
Heptacodium miconioides Sieben-Söhne-des-Himmels-Baum
Als Schirmform in „Gräser und Geometrie". Blüht im September, wenn sonst nichts mehr blüht, und trägt danach rote Fruchtkelche.
Gleditsia triacanthos 'Inermis', dornenlose Gleditschie
Ebenfalls in Unterwössen, unterpflanzt mit Stipa. Das lichteste Laub, das ein Baum dieser Größe haben kann – man sitzt darunter im Halbschatten, nicht im Dunkeln.
Parrotia persica Persisches Eisenholz
In Pullach als Solitär, in Unterwössen als Spalierhochstamm für den Sichtschutz. Die Herbstfarbe geht von Gelb über Orange bis Weinrot – am selben Baum.
Cornus kousa 'Milky Way', Japanischer Blumen-Hartriegel
In Pullach. Blüht so dicht weiß, dass man den Baum kaum noch sieht.
Liquidambar styraciflua Amberbaum
Auch Pullach. Ein Klimabaum, der Trockenheit besser wegsteckt als die meisten – und im Herbst rot wird wie kaum ein anderer.
Carpinus betulus Hainbuche, in Form geschnitten
Als Dachform Schattenspender in Unterwössen, als Säulen-Hainbuche in „Seeblicke" am Tegernsee – dort steht sie vor einer Rot-Buchenhecke und lässt das Nachbarhaus verschwinden, ohne den Seeblick zu verstellen.
Malus Zierapfel und Spalierobst
In Unterwössen als Spalierobst für den Sichtschutz, in „Seeblicke" als Zierapfel in Metallkübeln – Sichtschutz, der blüht und trägt statt einer Wand.
Wie so ein Baum auf ein Grundstück kommt – mit Kran, über das Dach oder durch die Hausdurchfahrt – steht unter Bäume & Großbäume.
Woher die Pflanzen kommen
Ein guter Plan hilft wenig, wenn die Pflanze nicht taugt. Deshalb kaufen wir dort, wo man Solitäre über Jahre heranzieht – und nicht dort, wo es am schnellsten geht.
Lorenz von Ehren
Hamburg, seit 1865, über 600 Hektar Anbaufläche. Von dort kommen viele unserer Solitäre – die Baumschule führt sie selbst als „Unikate“ – dazu Formgehölze, Heckenelemente und Klimabäume. Es gibt einen Schaugarten in München, in dem man Bäume vorher anschauen kann.
Ebben
Niederlande, 550 Hektar, seit fünf Generationen. Spezialisiert auf große Solitärgehölze bis 150 cm Stammumfang, Klimabäume und Mehrstämmer. Sehr nützlich für die Planung ist die Baumsuchmaschine TreeEbb, mit der man nach Standort und Kronenform filtern kann.
Fehrle Stauden
Schwäbisch Gmünd, über 1.200 Stauden plus Gräser, Farne und Kräuter – von kleinen Topfgrößen bis zur Großstaude. Mitgründer des Stauden Ring und auf Staudenmischpflanzungen spezialisiert, also genau auf das, was ein Pflanzplan wie oben verlangt.
Manchmal läuft es auch umgekehrt: Am Stachus in München hatte Lorenz von Ehren den Auftrag, die Bauherrin hatte die Pflanzen dort selbst ausgesucht – und wir durften pflanzen. Schöner ist es, von Anfang an dabei zu sein und zu beraten. Aber wir kommen zu jeder Bauphase gern an Bord.
