Pflanzen & Begrünung
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Pflanzen & Begrünung

Standortgerechte Pflanzkonzepte, Staudenvielfalt, Rollrasen und Bodenverbesserung – fachkundig geplant und gepflanzt.

Pflanzen & Begrünung

Standortgerecht statt Einheitsgrün

Die richtige Pflanze am richtigen Ort: Wir planen Bepflanzungen, die zu Boden, Licht und Klima passen – für Gärten, die über alle Jahreszeiten wirken.

Unser Pflanzen-Know-how

  • Fachkundige Pflanzberatung für Bäume, Sträucher und Stauden
  • Standortgerechte Pflanzkonzepte mit Schichtpflanzung und Staudenvielfalt
  • Rollrasen und Rasenbau
  • Bodenverbesserung als Basis für gesundes Wachstum
Staudenbeet

Bunte Farbgestaltung

Wir komponieren Farbe aus Blüten, Laub und Rinde – so entsteht ein Garten, der sich mit den Jahreszeiten wandelt und immer wieder neue Bilder zeigt.

Farbenfrohe Bepflanzung

Natürlicher Sonnenschutz

Pflanzen sind die schönste Klimaanlage: Großbäume und schirmförmige Solitärgehölze spenden Schatten, berankte Pergolen kühlen den Sitzplatz. Immergrüne geben auch im Winter Struktur.

Schattenbaum

Bodenverbesserung mit Mykorrhiza

Verdichteter Boden zeigt sich an vermoostem Rasen, kränkelnden Bäumen oder Staunässe. Mit Mykorrhiza-Pilzen gehen die Wurzeln eine Symbiose ein, die Nährstoff- und Wasseraufnahme verbessert – das reduziert Dünger und Pflanzenschutz. Mehr dazu in unserem Erdenwerk.

Bodenverbesserung

Drei Pflanzen, die bei uns oft eine Rolle spielen

Nicht weil sie besonders selten sind, sondern weil sie tun, was sie sollen: lange blühen, den Standort aushalten und Insekten satt machen.

Violette Blütenkugel von Allium christophii mit sternförmigen Einzelblüten
Allium christophii – der Sternkugel-Lauch blüht im Juni und bleibt danach als Samenstand stehen, oft bis in den Winter.
Weiße Blütenwedel des Wald-Geißbarts über Lavendel
Aruncus, der Wald-Geißbart, für den halbschattigen Platz – große weiße Wedel, die von weitem wirken.
Ein Kleiner Fuchs sitzt auf der Blüte einer Katzenminze
Katzenminze blüht monatelang, hält Trockenheit aus und ist eine der besten Nahrungsquellen, die man Insekten in einen sonnigen Garten stellen kann. Der Schmetterling hier heißt übrigens Kleiner Fuchs – wir haben ihn nicht bestellt.
Planung

Wie ein Pflanzplan aussieht

Die meisten Menschen sehen nie einen. Deshalb zeigen wir hier einen Ausschnitt aus einem unserer Plaene – ohne Namen und Adresse, die stehen im Stempel und der ist abgeschnitten.

Ausschnitt aus einem Pflanzplan: Rasen, Staudenbeete, Sandkasten, Feuerschale, Schaukel, Freisitz und Gemüsegarten mit Pflanzsymbolen
Ein Familiengarten im Plan, Maßstab 1:100. Der Hausgrundriss ist bewusst neutralisiert.

Was in so einem Plan steht

Nicht „Stauden“, sondern jede Pflanze mit Sorte, Größe und Stückzahl – und geordnet nach der Rolle, die sie im Beet spielt:

Leitstauden geben den Ton an, wenige Stück, große Wirkung – im Beispiel Rittersporn, Astilbe, Aster.
Begleitstauden füllen und verlängern die Blühzeit – Herbstanemone, Sibirische Iris.
Bodendeckende Stauden schließen die Fläche, damit kein Platz für Unkraut bleibt – Kaukasusvergeßmeinnicht, Schaumblüte.
Farne und Gräser für Struktur und Winterbild.
Kletterpflanzen für das, was senkrecht wächst.

Diese Ordnung ist der Grund, warum ein geplantes Beet nach drei Jahren besser aussieht als ein gekauftes. Wer nur nach Farbe kauft, hat im Juli ein Lücken- und im September ein Kahlheitsproblem.

Ausschnitt einer Pflanzliste mit botanischen Namen, Größen und Stückzahlen
Die Pflanzliste zum Plan – mit Größen und Stückzahlen.

Wie der Weg zum Plan abläuft, steht unter Beratung & Planung. Staudenbeete im Detail: Staudenpflanzung.

Solitäre

Gehölze, die einen Garten tragen

Ein einzelner richtiger Baum macht mehr aus einem Garten als zwanzig kleine. Das sind Solitäre, die tatsächlich in unseren Projekten stehen – nicht aus dem Katalog abgeschrieben.

Acer palmatum 'Fireglow', Fächer-Ahorn

Steht im Villengarten in Pullach über einer Moos-Landschaft. Langsam, teuer, unbezahlbar im Herbst.

Heptacodium miconioides Sieben-Söhne-des-Himmels-Baum

Als Schirmform in „Gräser und Geometrie". Blüht im September, wenn sonst nichts mehr blüht, und trägt danach rote Fruchtkelche.

Gleditsia triacanthos 'Inermis', dornenlose Gleditschie

Ebenfalls in Unterwössen, unterpflanzt mit Stipa. Das lichteste Laub, das ein Baum dieser Größe haben kann – man sitzt darunter im Halbschatten, nicht im Dunkeln.

Parrotia persica Persisches Eisenholz

In Pullach als Solitär, in Unterwössen als Spalierhochstamm für den Sichtschutz. Die Herbstfarbe geht von Gelb über Orange bis Weinrot – am selben Baum.

Cornus kousa 'Milky Way', Japanischer Blumen-Hartriegel

In Pullach. Blüht so dicht weiß, dass man den Baum kaum noch sieht.

Liquidambar styraciflua Amberbaum

Auch Pullach. Ein Klimabaum, der Trockenheit besser wegsteckt als die meisten – und im Herbst rot wird wie kaum ein anderer.

Carpinus betulus Hainbuche, in Form geschnitten

Als Dachform Schattenspender in Unterwössen, als Säulen-Hainbuche in „Seeblicke" am Tegernsee – dort steht sie vor einer Rot-Buchenhecke und lässt das Nachbarhaus verschwinden, ohne den Seeblick zu verstellen.

Malus Zierapfel und Spalierobst

In Unterwössen als Spalierobst für den Sichtschutz, in „Seeblicke" als Zierapfel in Metallkübeln – Sichtschutz, der blüht und trägt statt einer Wand.

Wie so ein Baum auf ein Grundstück kommt – mit Kran, über das Dach oder durch die Hausdurchfahrt – steht unter Bäume & Großbäume.

Bezugsquellen

Woher die Pflanzen kommen

Ein guter Plan hilft wenig, wenn die Pflanze nicht taugt. Deshalb kaufen wir dort, wo man Solitäre über Jahre heranzieht – und nicht dort, wo es am schnellsten geht.

Lorenz von Ehren

Hamburg, seit 1865, über 600 Hektar Anbaufläche. Von dort kommen viele unserer Solitäre – die Baumschule führt sie selbst als „Unikate“ – dazu Formgehölze, Heckenelemente und Klimabäume. Es gibt einen Schaugarten in München, in dem man Bäume vorher anschauen kann.

Ebben

Niederlande, 550 Hektar, seit fünf Generationen. Spezialisiert auf große Solitärgehölze bis 150 cm Stammumfang, Klimabäume und Mehrstämmer. Sehr nützlich für die Planung ist die Baumsuchmaschine TreeEbb, mit der man nach Standort und Kronenform filtern kann.

Fehrle Stauden

Schwäbisch Gmünd, über 1.200 Stauden plus Gräser, Farne und Kräuter – von kleinen Topfgrößen bis zur Großstaude. Mitgründer des Stauden Ring und auf Staudenmischpflanzungen spezialisiert, also genau auf das, was ein Pflanzplan wie oben verlangt.

Manchmal läuft es auch umgekehrt: Am Stachus in München hatte Lorenz von Ehren den Auftrag, die Bauherrin hatte die Pflanzen dort selbst ausgesucht – und wir durften pflanzen. Schöner ist es, von Anfang an dabei zu sein und zu beraten. Aber wir kommen zu jeder Bauphase gern an Bord.

Häufige Fragen

Antworten rund um Pflanzen

Was sind Rabatten im Garten?
Rabatten sind schmale, meist langgestreckte Beetstreifen – klassisch entlang von Wegen, Terrassen oder Mauern –, bepflanzt mit Stauden, Gräsern, Zwiebelblumen oder Rosen. Richtig geplant blühen sie vom Frühjahr bis in den Herbst; wir gestalten Rabatten standortgerecht und pflegeleicht.
Wählt ihr Pflanzen passend zum Standort aus?
Ja, wir planen standortgerecht nach Boden, Licht und Klima – mit Schichtpflanzung und Staudenvielfalt, für Gärten, die über alle Jahreszeiten wirken.
Legt ihr auch Rasen an?
Ja, Rollrasen und klassischen Rasenbau – auf Wunsch mit vorheriger Bodenverbesserung als Grundlage für gesundes Wachstum.
Was bringt Bodenverbesserung mit Mykorrhiza?
Mykorrhiza-Pilze gehen mit den Wurzeln eine Symbiose ein, die Nährstoff- und Wasseraufnahme verbessert – das reduziert Dünger und Pflanzenschutz.
Plant ihr Pflanzen auch als natürlichen Sonnenschutz?
Ja. Großbäume und schirmförmige Solitärgehölze spenden Schatten, berankte Pergolen kühlen den Sitzplatz, Immergrüne geben im Winter Struktur.

Sprechen wir über Ihr Projekt

Wir beraten Sie gern persönlich und unverbindlich.

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