
Gartenbau, Naturstein & Terrassen
Fachgerechter Gartenbau: Terrassen, Wege, Treppen und Außenanlagen aus hochwertigen, langlebigen Materialien.
Vom Erdbau bis zum letzten Stein
Wir bauen, was geplant ist – mit Steinen aus der Region, sauberer Ausführung und einer Baustelle, die auch dann funktioniert, wenn kein Lkw hinkommt. Auf dieser Seite steht, mit welchen Materialien wir arbeiten, warum wir sie wählen und wie wir auf schwierige Grundstücke kommen.
Der Platz, auf dem Sie am meisten sitzen
Naturstein, Holz, Beton oder Keramik – die Wahl entscheidet sich am Haus, nicht am Katalog. Am Tegernsee sind es geschnittene Muschelkalk-Platten als erweitertes Wohnzimmer, in Kirchheim eine Lärchenholzterrasse am Badehaus, in einem Münchner Stadtgarten Kebony – Holz, das nachdunkelt statt zu vergrauen. Entscheidend ist, was man später nicht sieht: der Unterbau und die Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Frost. Daran erkennt man nach zehn Jahren, wer gebaut hat.

Wo ein Garten begehbar wird
An einem Hang entscheidet die Treppe, ob der untere Teil des Gartens benutzt wird oder nur schön aussieht. Wir bauen mit Granitblockstufen, Trittplatten im Rasen, Kleinsteinpflaster und wassergebundenen Wegedecken – letztere sind wasserdurchlässig, leise und man hört, wer kommt. In Kreuth führen breite Kalksteinstufen den Hang hinab zu Sitzplätzen auf mehreren Ebenen; in Kirchheim liegen Großstein, Krustenplatten und Kleinstein aus gebrauchtem Granit nebeneinander im selben Hof.

Eine Mauer, auf der man sitzen kann
Mauern halten den Hang, gliedern den Garten und geben Wärme ab – und wenn sie richtig geplant sind, sind sie gleich das Sitzmöbel. In Thanning liegt eine Sitzbank aus einer einzigen Steinplatte in der Trockenmauer: keine Konstruktion, kein Möbel, das im Winter weggeräumt wird, und im Sommer wächst sie zu. Am Schliersee sind die Mauern aus handgeschichtetem Kalkstein, am Alpenrand ordnet eine Mauer aus Limes-Dolomit den ganzen Hang. Mehr dazu: Mauern und Zäune.

Welcher Stein wofür
Wir arbeiten bevorzugt mit Steinen aus der Region – nicht aus Prinzip, sondern weil sie hierher passen und die Wege kurz sind.
Halleiner Kalkstein für Mauern und Trittstufen – in den Alpen weit verbreitet, hell, verwittert schön. Muschelkalk, geschnitten, für Terrassenplatten. Granit für Beläge, Randsteine, Brunnen und Sitzblöcke – auch gebraucht, mit abgerundeten Kanten. Limes-Dolomit für große Hangmauern. Dazu Findlinge als Setzsteine, die den Übergang in die Landschaft machen.
Was in den breiten Fugen von selbst wächst, darf bleiben. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern der Grund, warum diese Gärten nach Jahren aussehen, als wären sie schon immer da gewesen.

Steine mit Geschichte
Naturstein verdirbt nicht. Für ein Projekt haben wir ausgebaute Granit-Leistensteine der Stadt Bad Tölz gereinigt und neu verbaut – Steine, die schon einmal jahrzehntelang im Einsatz waren und jetzt wieder liegen. In Kirchheim haben wir alte Wirtschaftsflächen aus Beton nicht abgerissen, sondern in die Gestaltung eingebunden, weil der Hof weiter landwirtschaftlich genutzt wird. Das ist die unspektakulärste Form von Nachhaltigkeit und die wirksamste: nichts wegwerfen, was noch trägt. Mehr dazu unter Umwelt und Nachhaltigkeit.

Wenn kein Lkw hinkommt
Der Zugang entscheidet mehr als das Material.
Die meisten Gärten, die wir bauen, sind nicht mit dem Lkw erreichbar. Genau da entscheidet sich, ob ein Projekt machbar ist – und das klären wir vor dem Angebot, nicht auf der Baustelle.
1,20 Meter Durchgang
Bei einem Stadtgarten im Münchner Vorort war der einzige Zugang 1,20 m breit. Die Maschinen wurden mit dem Kran in den Garten gehoben, das Material lief über Förderbänder. Das Ergebnis sieht man unter Oase am Living Pool.
Baustelle im Innenstadtverkehr
Am Stachus in München haben wir zwischen Tramschienen und Ampeln gepflanzt – mit Lieferzeitfenstern und einem Lkw, der nicht ewig stehen darf. Wie das aussieht, steht unter Grün in der Stadt.
Steilhang
Am Hang ist die Logistik das eigentliche Thema: Aushub, der nicht abrutschen darf, Material, das nach oben muss, und Pflanzen, die schnell anwachsen sollen. Unsere Hanggärten stehen gesammelt unter Gärten am Hang.
Auch ein Stück Mauer ist ein Auftrag
Kein Mindestauftragswert, Bauabschnitte möglich, Einstieg in jeder Bauphase.
Sie müssen nicht den ganzen Garten auf einmal beauftragen, und Sie müssen auch nicht von Anfang an dabei gewesen sein. Einen Mindestauftragswert haben wir nicht – eine einzelne Terrasse, ein Stück Mauer oder ein neuer Weg sind genauso willkommen wie die komplette Außenanlage, und es macht dasselbe Team.
Bei größeren Vorhaben teilen wir bewusst in Bauabschnitte, die jeder für sich fertig und nutzbar sind – erst die Terrasse und der Zugang, im Jahr darauf der Hang. Und wir kommen auch dazu, wenn schon geplant oder begonnen ist: zu jeder Bauphase gerne mit an Bord, schöner ist es von Anfang an. Sprechen Sie uns an.
