Firmengarten Müller Sonnenschutz

Firmengarten Müller Sonnenschutz

Ein Wasserbecken unmittelbar vor dem Betriebsgebäude, Lavendelbänder, eine Feuerschale in der Mauer – und Zierlauch aus Cortenstahl, der nie verblüht.

LageOberbayern
GrößeFirmengarten mit Wasserbecken
PlanungFuchs baut Gärten GmbH
AusführungFuchs baut Gärten GmbH – Gärtner von Eden
FotografieBenjamin Klopp
AuszeichnungLonglist „Gärten des Jahres“ 2026 (Callwey) · TASPO Awards 2026 – Finalist „Bestes GaLaBau-Projekt Firmengarten“

„Wer zum Termin kommt, steht zuerst am Wasser.“

— Über dieses Projekt

Ein Firmengarten, der nicht wie ein Firmengelände aussieht: Das Wasserbecken liegt unmittelbar vor dem Betriebsgebäude von Müller Sonnenschutz – dort, wo bei anderen Betrieben Parkplätze sind. Wer zum Termin kommt, steht zuerst am Wasser. Und die Mitarbeitenden haben in der Pause keinen Hinterhof, sondern einen Garten mit Bergblick.

Warum das für einen Betrieb mehr ist als Dekoration

Ein Handwerksbetrieb, der Sonnenschutz verkauft, verkauft im Grunde Aufenthalt im Freien. Ein Außenbereich, in dem man das vorführen kann, ist damit kein Schmuck, sondern Teil des Angebots – dasselbe Prinzip wie bei unserem eigenen Firmengarten in Lenggries, in dem Kunden den Living Pool in echt sehen, bevor sie ihn bestellen. Mehr zu Außenanlagen für Betriebe: für Betriebe.

Die Pflanzung hält Hitze aus. Auf einem Betriebsgelände gibt es niemanden, der abends die Gießkanne holt – also muss die Bepflanzung ohne auskommen. Bänder aus Lavendel und Salbei begleiten die Rasenflächen, dazu silbergraue Stauden, Gräser und weiße Hortensien an den schattigeren Stellen. Das blüht von Juni bis in den Herbst, bleibt im Winter als Struktur stehen und kommt mit Trockenheit zurecht. Mehr dazu: Staudenpflanzung.

Zwei Dinge, die diesen Garten unverwechselbar machen

Der Zierlauch, der nie verblüht. Über den Polygonalplatten stehen Blütenstände aus Cortenstahl – Allium-Formen, die im Sommer zwischen den echten Blüten verschwinden und im Winter übrig bleiben, wenn alles andere eingezogen ist. Rost und Stein vertragen sich gut.

Die Feuerschale in der Mauer. Am Beckenrand sitzt eine Schale aus Cortenstahl in der Trockenmauer, nicht davor – Holzauflage, Feuer, und das Wasser direkt daneben spiegelt die Flamme. Dazu eine Bank an der Wand mit der Aufschrift „Lieblingsplatz". Man muss nicht alles erklären.

Der Garten steht auf der Longlist „Gärten des Jahres 2026“ des Callwey Verlags – und er ist bei den TASPO Awards 2026 Finalist in der Kategorie „Bestes GaLaBau-Projekt Firmengarten“. Die Verleihung ist am 30. Oktober 2026 in Berlin. Was die Auszeichnungen bedeuten, steht unter Auszeichnungen.

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Impressionen
Weiße Hortensien und Lavendel über dem Becken, dahinter die Dächer des OrtesBlick über das Wasser auf ein Band aus silbergrauen Stauden, dahinter die BergeDer Beckenrand mit Holzauflage und Stufen ins WasserDas Becken mit der Trockenmauer aus geschichtetem Stein, dahinter das BergpanoramaDie Feuerschale sitzt in der Mauer am Beckenrand, das Wasser spiegelt die FlammeFeuer in der Schale aus Cortenstahl, unmittelbar am WasserEin Band aus Lavendel und Salbei begleitet die RasenflächeLavendel und Gräser am WegLavendel in Blüte an der Kante des PlattenwegsZierlauch aus Cortenstahl über Polygonalplatten – Blütenstände, die nicht verblühenEin Gefäß aus Draht zwischen Rosen und StelenEine Bank mit der Aufschrift „LieblingsplatzWeiße Hortensie und orangefarbene RoseJunge Bäume und Lavendel, dahinter der Blick in die VoralpenEine Birke über den Hortensien, davor der Plattenweg

Fotos: Benjamin Klopp · Longlist „Gärten des Jahres“ 2026 (Callwey) · TASPO Awards 2026 – Finalist „Bestes GaLaBau-Projekt Firmengarten“

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