
Der Außenbereich gehört zum Versprechen
Gäste entscheiden sich für ein Haus wegen des Gesamteindrucks – und der beginnt vor der Tür. Wir übernehmen für Hotels den gesamten Außenbereich: Planung, Bau und Pflege, von der Terrasse über die Bepflanzung bis zum chlorfreien Becken. Drei Häuser im Oberland auf dieser Seite zeigen, wie das aussieht.
Was wir für Hotels übernehmen
Alles, was im Garten- und Landschaftsbau anfällt – als Komplettleistung oder als einzelnes Gewerk.
Die ganze Außenanlage
Von der Ankunft am Parkplatz bis zum letzten Winkel im Saunagarten – Wege, Plätze, Mauern, Treppen, Grünflächen.
Terrassen und Naturstein
Naturstein und Holz aus eigener Schreinerei – Beläge, die täglich begangen werden und das aushalten.
Bepflanzung
Stauden, Bäume und Hecken, geplant auf zehn Monate Ansehnlichkeit statt auf zwei Wochen Blüte.
Wasser
Schwimmteich, Living Pool, Tauchbecken, Quellsteine, Bachläufe – chlorfrei oder klassisch.
Dach und Fassade
Wo unten kein Platz ist, geht es nach oben: Dachterrassen und Dach- und Fassadenbegrünung.
Technik im Hintergrund
Automatische Bewässerung und Beleuchtung – beides gehört in die Planung, nicht ans Ende.
Pflege im Betrieb
Dauerhaft oder als Ergänzung zu Ihrem eigenen Team – terminlich am Belegungsplan ausgerichtet.
Einweisung Ihrer Leute
Wir zeigen Hausmeisterei und Gärtnern, wie die Anlage läuft. Dazu unten mehr.
Am besten reden wir früh miteinander
Der häufigste vermeidbare Fehler bei Hotelprojekten ist, dass wir zu spät dazukommen. Ein Beispiel: Bei Betonbecken baut oft der Hochbau das Becken mit – das ist sinnvoll. Aber die Leitungsführung, die Technikräume und die Anschlüsse müssen dann schon zu der Wasseraufbereitung passen, die später hineinkommt. Wird das erst danach besprochen, wird es teuer oder es geht nicht mehr.
Genauso bei der Umrüstung eines vorhandenen Beckens zum Naturpool: Ob das geht, entscheidet sich an Beckenvolumen, Untergrund, verfügbarer Fläche für die Aufbereitung und am Technikraum. Diese Einschätzung geben wir gern vor der Planung – auch wenn sie manchmal lautet, dass es an diesem Standort nicht sinnvoll ist.
Ein früher Termin kostet Sie nichts und wir stimmen uns anschließend problemlos mit Architekt, Hochbau und den anderen Gewerken ab. Frühe Einschätzung anfragen

Warum Hotels chlorfrei bauen
Die Gründe, die uns Hoteliers nennen, sind selten romantisch. Es geht um Aufenthaltsqualität – kein Chlorgeruch im Saunabereich, kein gereiztes Auge nach dem Schwimmen –, um Betriebskosten ohne Chemie-Einkauf und Dosieranlage, und um Häuser, deren ganzes Konzept auf Natur und Gesundheit ausgerichtet ist. Ein Chlorbecken passt dort einfach nicht ins Bild.
Technisch ist es dasselbe Prinzip wie im Privatgarten, nur größer und mit härteren Anforderungen an Verfügbarkeit: Living Pool mit biologischer Aufbereitung statt Desinfektion. Als Biotop-Partner mit über 440 gebauten Wasseranlagen planen und bauen wir das – und übernehmen auf Wunsch auch den Service danach.

Naturhotel Tannerhof, Bayrischzell
Der Tannerhof ist ein Naturhotel und Gesundheitsresort in Hanglage über dem Leitzachtal – gegründet 1905, heute in fünfter Familiengeneration, mit Blick zum Wendelstein. 2025 ist dort etwas entstanden, das in der Hotellerie ungewöhnlich ist: Statt einer großen Wellnesslandschaft, wie ursprünglich geplant, wurde das Projekt bewusst reduziert – auf eine „Badeharpfe“ und einen Outdoorpool.
Die Badeharpfe ist ein Holz-Langbau nach dem Vorbild alpiner Heutrocknungsgerüste, entworfen von Florian Nagler Architekten, und beherbergt Sauna, Ruheraum und Fitnessräume. Davor liegt das Becken: 25 × 5 Meter aus Edelstahl, naturgereinigt statt gechlort, von April bis Oktober beheizt – und im Winter zum Eisbaden.
Unser Anteil daran ist klar umgrenzt: Von uns stammen die Living-Pool-Technik von Biotop und einige Garten- und Landschaftsbauarbeiten unmittelbar um das Becken. Die Gartenanlage und die Freiflächen des Hauses hat nicht Fuchs baut Gärten gestaltet – wir haben das Wasser beigetragen.
| Haus | Naturhotel & Gesundheitsresort Tannerhof, Bayrischzell |
| Bauherren | Burgi v. Mengershausen und Roger Brandes |
| Architektur | Florian Nagler Architekten |
| Becken | 25 × 5 m Outdoorpool aus Edelstahl |
| Wasser | naturgereinigt, chlorfrei |
| Betrieb | beheizt April bis Oktober, im Winter Eisbaden |
| Fertigstellung | 2025 |
| Von uns | Living-Pool-Technik (Biotop) und GaLaBau-Arbeiten am Becken |
Angaben nach der Pressemeldung des Hauses. Mehr über das Bauwerk beim Hotel selbst: Die Badeharpfe · Sommer am Tannerhof · natur-hotel-tannerhof.de
Ein Becken, das den Winter mitdenkt
Bemerkenswert am Tannerhof ist nicht die Größe, sondern die Doppelnutzung: Dasselbe Becken ist im Sommer ein 25-Meter-Schwimmbad und im Winter ein Eisbecken. Das geht nur, weil die Anlage ganzjährig gefüllt bleibt und die Aufbereitung biologisch arbeitet – ein Chlorbecken müsste man dafür anders fahren.
Für ein Hotel heißt das: eine Investition, zwei Saisons. Und für die Gäste ein Angebot, das kaum ein Haus in dieser Form hat. Wer selbst über Kaltwasser nachdenkt, findet bei uns auch Eisbäder und Tauchbecken als eigenständige Lösung.

Hotel Bergeblick, Bad Tölz
Über Bad Tölz auf der Wackersberger Höhe liegt das Hotel Bergeblick. Hier haben wir nicht ein Becken gebaut, sondern fünf – und jedes mit einer anderen Aufgabe: einen Hauptpool von 15 × 5 Metern mit Rollabdeckung, drei kleine Living Pools von je 2 × 3 Metern an den Lodges, und im Saunabereich eine Gumpe, ein Tauchbecken in Steinoptik nach bayerischem Vorbild.
Gebaut ist alles in Sichtbeton, gefasst von Holzdecks, Steinplatten und Kies. Das Wasser wird chlorfrei über Biotop-Filtertechnik aufbereitet; die drei Lodge-Pools teilen sich einen Pumpenkreislauf. Die Wärme kommt nicht aus einer zusätzlichen Anlage, sondern über einen Wärmetauscher aus der hauseigenen Hackschnitzelheizung – bis rund 25 °C.
| Haus | Hotel BERGEBLICK, Bad Tölz |
| Becken | 5 – Hauptpool 15 × 5 m, drei Lodge-Pools je 2 × 3 m, eine Gumpe |
| Bauweise | Sichtbeton mit Holzdecks, Steinplatten und Kies |
| Wasser | chlorfrei, Biotop-Filtertechnik; Hauptpool mit Granderwasser |
| Wärme | Wärmetauscher der hauseigenen Hackschnitzelheizung, bis rund 25 °C |
| Auszeichnung | 3. Platz Biotop Design Award 2024, Kategorie Living Pool |
| Von uns | Planung und Ausführung der Wasseranlagen |
„Die Firma hat bereits meinen Schwimmteich gebaut und dabei Zuverlässigkeit und Handschlagqualität bewiesen."
Technische Angaben und Zitat nach der Referenz unseres Partners Biotop. Zum Haus: hotel-bergeblick.de. Fotos: Victor Liska photography für Biotop.
Die Gumpe im Saunabereich
Die Gumpe ist der Lieblingsteil dieses Projekts. Ein Tauchbecken in Steinoptik, eingelassen in einen Raum aus rohem Beton, indirekt beleuchtet – nach der Sauna geht man hier hinein wie in einen Gebirgsbach. Sie lässt sich vor Ort erleben, das Hotel ist öffentlich zugänglich.
Solche Becken sind technisch anspruchsvoller als sie aussehen: kleines Volumen, hohe Nutzungsfrequenz, niedrige Temperatur – und trotzdem chlorfrei. Genau dafür ist die Biotop-Technik gemacht.

Alpenhof Murnau
Der Alpenhof Murnau liegt direkt am Murnauer Moos, dem größten noch erhaltenen zusammenhängenden Moor Mitteleuropas. Für dieses Haus begleiten wir den Außenbereich schon lange: geplant hat ihn Jan Vandebotermet – zwanzig Jahre lang unser Kollege –, gebaut und gepflegt haben ihn wir.
Das Herzstück ist der Saunahof: Blockhäuser stehen auf Sockeln und zwischen Natursteinmauern, dazwischen Polygonalplatten aus Quarzit Hellas im Großformat und Granitgroßstein. Die Mauern fassen die Beete auf mehreren Ebenen und machen aus einem Hang einen Aufenthaltsort. Mehr Bilder davon bei Mauern & Zäune.
Das zweite Thema ist die Bepflanzung: die Staudenbeete am Pool und im Saunahof stammen von uns, mit Bergkiefer, Rostblättriger Alpenrose, Herbst-Anemone, Christrose, Iris und vielen Stauden mehr. Der Wellnessbereich lässt sich auf der Hotelseite ansehen.
Der Vollständigkeit halber: Der Außenpool selbst stammt nicht von uns – den gab es dort schon, bevor wir angefangen haben. Von uns ist, was ihn umgibt.
Der Saunahof am Murnauer Moos
Blockhäuser, Natursteinmauern und großformatige Polygonalplatten – der Saunahof des Alpenhof Murnau ist das Beispiel dafür, was Naturstein in einem Hang leisten kann. Die Mauern halten nicht nur Erde, sie schaffen Ebenen: Sitzplätze, Beete, Treppen, ein Wasserlauf. Trockengemauert, mit Pflanzfugen, in die Stauden hineinwachsen.
Für ein Hotel ist das mehr als Gestaltung. Der Hof ist der Ort, an dem Gäste zwischen zwei Saunagängen sitzen – er muss barfuß begehbar sein, im Regen sicher und nach zwanzig Jahren noch gut aussehen. Genau dafür ist Naturstein das richtige Material.

Staudenbeete am Pool
Am Pool haben wir die Staudenbeete angelegt – der Übergang von der Liegefläche zum Murnauer Moos dahinter. Die Pflanzung nimmt auf, was in der Umgebung wächst, und bleibt trotzdem ein Hotelgarten: Gräser, die im Wind stehen, Herbst-Anemonen und Christrosen für die späte Saison, Bergkiefern als immergrünes Gerüst.
Solche Beete sind pflegeintensiver als Rasen, dafür sind sie zehn Monate im Jahr interessant. Weil unser Pflegeteam sie selbst betreut, entwickeln sie sich in die Richtung weiter, in der sie gedacht waren.

Was ein Naturpool im Hotelbetrieb bedeutet
Sechs Punkte, die im Gespräch mit Häusern regelmäßig aufkommen.
Kein Chlor im Haus
Keine Desinfektionsmittel lagern und dosieren – und kein Chlorgeruch, der im Saunabereich alles überdeckt.
Wärme aus dem Bestand
Die Temperierung lässt sich an eine vorhandene Heizung koppeln. Im Bergeblick übernimmt das die Hackschnitzelanlage.
Zwei Saisons
Ganzjährig gefüllt, im Sommer Schwimmbad, im Winter Eisbecken – wie am Tannerhof.
Passt zur Architektur
Edelstahl, Sichtbeton, Naturstein, Holzdeck: Die Technik verschwindet, die Gestaltung bleibt Sache des Architekten.
Mehrere Becken, ein Kreislauf
Kleine Lodge-Pools lassen sich zusammenschalten. Das spart Technikraum und Wartung.
Service planbar
Auf Wunsch übernehmen wir den saisonalen Service dauerhaft – zweimal im Jahr, terminlich am Belegungsplan ausgerichtet.
Und was Sie wissen sollten
Ein biologisch aufbereitetes Becken ist kein Chlorbecken mit anderem Etikett. Die Wassertemperatur liegt naturnah bei rund 25 bis 28 °C, im Frühjahr braucht die Biologie eine Anlaufzeit, und die hygienische Beurteilung folgt anderen Regeln als bei DIN-19643-Anlagen. Für ein öffentlich zugängliches Hotelbecken klären wir das früh mit dem Gesundheitsamt – lieber vor der Planung als nach der Eröffnung.
Zusammenarbeit mit Ihrem Team
In einem Hotel sind wir nie die Einzigen, die sich um den Außenbereich kümmern. Es gibt eine Hausmeisterei, oft eigene Gärtner, jemanden für die Technik. Nach unserer Erfahrung läuft es am besten, wenn wir mit diesen Leuten zusammenarbeiten statt neben ihnen.
Praktisch heißt das zweierlei. Erstens Einweisung: Wir zeigen Ihrem Team, wie ein Schwimmteich gereinigt wird, worauf bei der Wartung eines Living Pools zu achten ist, wann welcher Filter dran ist und was man besser liegen lässt. Das ist keine Geheimwissenschaft, aber es will einmal richtig gezeigt werden – danach kommt Ihr Haus im Alltag gut allein zurecht.
Zweitens eine klare Arbeitsteilung. In der Praxis sieht die meistens so aus: Den Rasen mäht die Hausmeisterei, die Staudenpflege übernehmen wir – einfach weil wir wissen, welche Stauden wo stehen, welche im Frühjahr geschnitten werden und welche über den Winter stehen bleiben. Umgekehrt unterstützt uns Ihr Team beim Gießen und hat ein Auge auf die Anlage, wenn wir nicht da sind. Wer was macht, legen wir vorher gemeinsam fest – nicht im Streitfall.
Was das trägt, ist banal und trotzdem entscheidend: Kommunikation. Ein fester Ansprechpartner auf beiden Seiten, kurze Wege bei Rückfragen und die Bereitschaft, sich gegenseitig zu sagen, was auffällt. Die Häuser, mit denen wir am längsten zusammenarbeiten, sind genau die, bei denen das funktioniert.
Wie wir mit Hotels arbeiten
Meistens kommen wir zu einem Projekt, das schon einen Architekten hat. Das ist der Normalfall und funktioniert gut: Die Gestaltung liegt beim Entwurf, wir bringen Hydraulik, Filterung, Wasseraufbereitung und das Beckenumfeld ein und stimmen uns mit den anderen Gewerken ab. Am Tannerhof war unser Teil genau das – Technik und die Arbeiten am Becken, nicht die Gestaltung des Hauses.
Wir arbeiten aber auch als Komplettanbieter, wenn ein Haus Gartenanlage und Wasser aus einer Hand möchte. Und wir arbeiten diskret im Hintergrund, wenn ein anderer Betrieb die Bauleitung hat – dazu mehr auf der Seite Für Betriebe.
Am nützlichsten sind wir früh. Ob ein Becken chlorfrei betrieben werden kann, entscheidet sich an Volumen, Nutzungsfrequenz, Temperatur und Technikraum – und das lässt sich vor dem Entwurf klären, nicht danach.

Weitere Projekte im gewerblichen Bereich
Neben Hotels haben wir die Wassertechnik der Marina de Monaco in München gebaut, zwei kommunale Naturfreibäder und den Firmengarten der Rudolf Group in Geretsried (rudolf.com). Für besondere Projekte fahren wir auch weiter – bisher unter anderem nach Südtirol, Salzburg, Kitzbühel, Korsika und Sardinien.
Dazu passend: Living Pool · Schwimmteich · Eisbad & Tauchbecken · Naturfreibad für Gemeinden
Weitere Eindrücke: Hotels










