
Fuchs baut Gärten · Lenggries · veröffentlicht 09.10.2026
Ein Hochbeet nach Maß baut Ihnen ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb – bei uns aus Holz aus der eigenen Schreinerei, aus Stahl oder aus Naturstein. Ob es später Freude macht, entscheidet sich an drei Fragen: Wo steht es, woraus ist es gebaut, und wie hoch ist es? Die Antworten zeigen wir an Gärten, die wir gebaut haben.
Erst der Platz, dann das Beet
Das schönste Hochbeet nützt wenig, wenn man jeden Abend mit der Gießkanne quer durch den Garten laufen muss. Im Familiengarten in Penzberg steht deshalb direkt neben den Beeten ein Granittrog mit Wasserhahn. Die Hochbeete sind dort der Mittelpunkt des Gartens – und stehen hinter einem Kastanienrollzaun, damit der Ball der Kinder nicht im Mangold landet.
Auch wenig Platz ist kein Hindernis. Im Stadtgarten in Pullach stehen Holzhochbeete und Spalierobst in einem schmalen Streifen hinter dem Haus. Und selbst ein streng gestalteter Garten verträgt ein Nutzbeet: Am Glaspavillon in Bad Tölz wachsen Kohlrabi und Salat im Hochbeet auf der Nutzseite des Grundstücks.
Für den Standort gilt: Sonne für das Gemüse, Wasser in Reichweite und ein Weg, auf dem man auch mit der Schubkarre ans Beet kommt.
Welches Material passt?
Wir bauen Hochbeete aus Holz, Cortenstahl, Edelstahl und Weidengeflecht, als Trockenmauer aus Naturstein oder mit großformatigen Platten. Die Wahl hängt am Haus und am Garten, weniger an der Mode:
- Holz wirkt warm und lässt sich auf den Zentimeter anpassen. Unsere Hochbeete aus Holz fertigt die eigene Schreinerei – in Pullach etwa vom Holzteam gebaut, nicht gekauft. Lärche, Douglasie und Eiche halten auch unbehandelt viele Jahre; innen schützt eine Folie das Holz vor der feuchten Erde.
- Cortenstahl setzt einen klaren Kontrast zu Stauden und Kies; die rostbraune Oberfläche ist gewollt. Edelstahl passt zu moderner Architektur.
- Naturstein als Trockenmauer macht das Hochbeet zum Teil des Geländes. In den offenen Fugen finden Eidechsen und Wildbienen Unterschlupf – mehr dazu bei Mauern & Zäune.
- Weidengeflecht wirkt ländlich und leicht.
Wie hoch soll ein Hochbeet sein?
So hoch, dass man im Stehen arbeitet – das ist der eigentliche Grund für ein Hochbeet. Die richtige Höhe hängt an den Menschen, die daran gärtnern: Wer groß ist, will höher, wer mit Kindern gärtnert, eher niedriger. Deshalb legen wir die Höhe bei der Planung gemeinsam fest.
Hochbeete auf der Dachterrasse
Auch auf dem Dach pflanzen wir in Hochbeeten – mit leichtem Substrat und abgestimmt auf die Traglast. Vor dem Aufstellen großer Beete muss klar sein, dass Statik und zulässige Dachlast das hergeben, denn nasses Substrat ist schwer. Weil Hochbeete auf dem Dach durch Wind und Sonne schneller austrocknen, gehört eine automatische Bewässerung fast immer dazu. Mehr dazu auf unserer Seite Dachterrassen.
Was nach dem Bau kommt
Ein Hochbeet ist pflegeleicht, aber nicht pflegefrei. Die organische Füllung verrottet und sackt jedes Jahr ab – das ist gewollt, denn genau das liefert Wärme und Nährstoffe. Im Frühjahr wird mit Kompost und Erde nachgefüllt. Wer nicht täglich gießen will, lässt eine Tropfbewässerung einbauen, die sich an eine vorhandene Bewässerungsanlage anschließen lässt. Alles Weitere steht in unserer Pflegeanleitung für Hochbeete.
Kurz beantwortet
Wer baut ein Hochbeet nach Maß?
Baut ihr auch nur ein einzelnes Hochbeet?
Welches Holz eignet sich für ein Hochbeet?
Kann man ein Hochbeet auf die Dachterrasse stellen?
Mehr aus dem Ratgeber
Jede Woche beantworten wir hier eine Frage, die uns Kundinnen und Kunden stellen.

